Wie schon so oft in den vergangenen Jahren, hat es der St. Georg mal wieder geschafft sich von seiner schlechtesten Seite zu zeigen. In der aktuellen Ausgabe gibt es eine größere Berichterstattung über die vergangene Europameisterschaft der Dressureiter in Turin. Natürlich tut es weh, dass die Deutschen im Mannschaftswettbewerb geschlagen worden, dazu noch von den Holländern, aber ist das ein Grund so über andere Nationen herzuziehen? Die Antwort ist NEIN.
Die Holländer waren in der Summe einfach stärker und das müssen wir aktzeptieren, auch der St. Georg. Da hilf es nicht irgendwelche schlechten Dinge zu finden oder gar zu erfinden, nur um die Deutschen in einem guten Licht darzustellen. Zum einen versuchen Sie die Holländer wieder mit der Rollkur negativ darzustellen, aber wer auf den großen Turnieren unterwegs ist weiß das viele andere Nationen, auch wir Deutschen, da nicht viel anders vorgehen. Dann sind es zuckende Hinterbeine, hochgeworfene Kruppen oder gar sehr schlecht sitzende Reiter. Amtierende Olympiasieger und Europameister auf diese Art und Weise zu deskreditieren, steht keinem zu und schon gar nicht einem sogenannten Fachmagazin.
Selbstverständlich haben alle Pferde und Reiter ihre Mängel, aber dann muss man auch alle ins Auge fassen und nicht nur immer die Anderen um die eigenen Leute gut darstehen zu lassen.
Wenn auch nicht anders erwartet, ärgere ich mich immer wieder über den St. Georg. Künftig werde ich ihn einfach nicht mehr lesen. Schlechten Klatsch und Tratsch gibt es nämlich schon genug!




